Energie und Klima
Energiewende
Auch hier zuerst der Wunsch:
https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Dossier/energiewende.html
Unsere Energiewende: sicher, sauber, bezahlbar
Einleitung
Die Energiewende ist zentral für eine sichere, umweltverträgliche und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Dazu wird Deutschlands Energieversorgung grundlegend umgestellt: Weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz.
Die Energiewende – Gewähr für Innovation und Fortschritt
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende zum Treiber für Energieeffizienz, Modernisierung, Innovationen und Digitalisierung bei der Strom- und Wärmeversorgung zu machen. Dies gilt auch für die Landwirtschaft und im Verkehrssektor. Dabei soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland aber nicht gefährdet werden.
- Effizienter mit Energie umgehen
Deutschlands Energie wird nicht nur zunehmend grüner, wir verbrauchen sie auch sparsamer. Der Primärenergieverbrauch konnte in Deutschland in den letzten Jahren gesenkt werden, im Zeitraum 2008 bis 2017 um 5,5 Prozent. Welche Ziele und konkrete Maßnahmen hinter den Energieeinsparungen stehen, können Sie im Dossier Energieeffizienz erfahren.
- Energiewende in Gebäuden
Mehr als die Hälfte der gesamten Endenergie wird in Deutschland zur Wärmeerzeugung in privaten Haushalten, Industrie und zum Beispiel Gewerbe benötigt. Private Haushalte brauchen allein rund 70 Prozent der von ihnen genutzten Endenergie für die Beheizung der eigenen vier Wände, etwa ein weiteres Sechstel für die Warmwassererzeugung. Wo viel verbraucht wird, lässt sich aber auch viel einsparen. Deswegen unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium auch die Energiewende im Gebäudebereich mit attraktiven Förderprogrammen, zum Beispiel für den Heizungstausch, Effizienzmaßnahmen an Gebäuden oder eine qualifizierte Energieberatung. Erfahren Sie mehr im Themendossier „Gebäude“.
Mit dem Gesetz zur Förderung von Mieterstrom beteiligt die Bundesregierung Mieterinnen und Mieter an der Energiewende. Die Förderung gilt für Mieterstrom aus Solaranlagen, die mit beziehungsweise nach Inkrafttreten des Gesetzes in Betrieb genommen worden sind.
- Innovativ: moderne Netze und intelligente Zähler
Eine Energieversorgung, die sich auf erneuerbare Energieträger stützt, birgt auch neue Herausforderungen: Ein Großteil des Stroms wird dezentral in die Stromnetze eingespeist und muss danach weite Strecken überwinden. Etwa der durch Windkraft im Norden erzeugte Strom, der in die Verbraucherzentren in Süddeutschland transportiert werden muss. Der Ausbau der großen überregionalen Übertragungsnetze und der lokalen Verteilnetze ist deshalb von zentraler Bedeutung für eine erfolgreiche Energiewende. Zugleich müssen Verbrauch und konventionelle Erzeugung flexibler werden. Die Digitalisierung der Energiewende durch intelligente Stromzähler (Smart Meter) wird die Erzeugung und den Verbrauch von Energie besser in Einklang bringen und dabei Sparpotentiale erschließen.
Und nun die Realität:
https://www.spiegel.de/thema/energiewende/
Energiewende
Das Vorzeigeprojekt Energiewende ist bedroht. Die ökologische Aufbruchstimmung schwindet. Die Bundesregierung muss die Kosten begrenzen – ohne die grüne Revolution abzuwürgen. SPIEGEL ONLINE gibt Einblicke in das größte wirtschaftspolitische Projekt seit der Wiedervereinigung.
Aktuelle Energiewende-Politik kostet bis zu 5,4 Billionen Euro
Belastungen für Wirtschaft und Standort
Die wachsenden Kosten treffen insbesondere energieintensive Branchen. Laut Studie sind die Energiepreise in Deutschland bereits jetzt unter den höchsten im internationalen Vergleich. Unternehmen sehen sich mit weiter steigenden Kosten konfrontiert: Schon heute bewerten über ein Drittel aller Unternehmen und die Hälfte aller Industrieunternehmen die Energiewende als nachteilig für ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Parallel sinkt die industrielle Produktion in energieintensiven Branchen. Die Studie verweist auf eine anhaltend rückläufige Produktionsentwicklung und Fälle von Standortschließungen und Verlagerungen in der ersten Jahreshälfte 2025 aufgrund zu hohe Energiekosten im internationalen Vergleich.
Volkswirtschaftlich entsteht damit eine kostentreibende Kombination aus steigenden Energiepreisen, strukturellen Wettbewerbsnachteilen und rückläufiger Wertschöpfung.
- Strompreise: Private Haushalte und Unternehmen in Deutschland zahlen im europäischen Vergleich mit die höchsten Strompreise.Während der EU-Durchschnitt bei rund 29 Cent pro Kilowattstunde (kWh) liegt, zahlen Haushalte in Deutschland im Schnitt etwa 37 bis 39 Cent/kWh
- Netzentgelte: Diese steigen durch den massiven Netzausbau stark an und machen einen großen Teil des Strompreises aus.
